Der Krieg ist zurück, stehende Ovationen für das ukrainische Volk, das sich für unsere "Werte" den am westlichen Horizont liegenden materiellen Wohlstand opfert.
Ein Meinungskrieg, ausgetragen in dicht bewohnten Städten, zwischen Atomkraftwerken, mit Androhung der Option nuklearer Gewalt im wichtigsten Agrarland Europas. Das Sterben wird durch Waffenlieferungen des Westens verstärkt, die Tragödie zur Unterhaltung der gläubigen Massen missbraucht und dient letztendlich der moralischen Wiedervereinigung Europas,  endlose Flucht und Elend werden folgen.

Wir denken in Wundern und sehnen uns nach Geborgenheit, wir haben den Zeitlöffel verschluckt, die Zeitfenster funktionieren nicht mehr, wir haben Angst und werden gefährlich, Elefanten im Porzellanladen….

Die Bürger Europas sind gefährliche, geistlose Hybridwesen, Hedonisten auf Sinnsuche, durch den ständigen Beschuss der Aufklärer wird der kollektiv pubertierende Verstand der Menschen auf Traumtanz-Niveau gebracht, die Sehnsucht nach Einklang und Fürsorge prägt die neue Moral-Kolonialmacht, die zunehmend auf einen religiös motivierten, einheitlichen Moralkodex hinsteuert, der absolute Gültigkeit haben soll, zwanghaft, neurotisch, nicht verzeihend, auf Bestrafung setzend. Der unbedingte Geschmacksgehorsam der Journalisten führt zur Vereinnahmung ganzer Bevölkerungsschichten, behindert die Wahrheitsfindung, sinnerfüllte, gesellschaftliche Entwicklungen und letztlich auch eine gerechte Wohlstandsentwicklung. Die meist linksgerichteten Orientierungssuchenden sind die Zeitgeistträger, abseits von realen Zusammenhängen, rein durch missionarischen Eifer getrieben, gebündelt durch das Netz und den nötigen Zeitwohlstand treiben sie die restliche Gesellschaft vor sich her. Der heraufbrechende Meinungskrieg schürt Hass, ist Sprengstoff für die Gesellschaft.
Ein Virus zeigt die offenen flanken im System, die von den öffentlich-rechtlichen Sendern über Jahrzehnte praktizierte Politisierung der Wahrheit macht Probleme, die Menschen haben das Vertrauen verloren. Die Käuflichkeit, der Missionierungseifer der privaten Medien schwächen die Systeme zusätzlich.


Die Irrwege der moralischen Supermacht.
Die empathischen Menschenrechtsverteidigungsfetischisten prägen den Westen, die „Willkommen Signale“ münden in eine indirekte Mordmaschinerie, im Glauben an das Gute. Die hoffnungsvollen Toten im Mittelmeer werden von den Illusionisten geködert, letztendlich mitertränkt. Humanistische Aktionisten ficken die Toten im Mittelmeer, berauscht vom Leid, der guten Tat, orgiastisch, getrieben von einer großen Schar wohlmeinender tief gläubiger Medienmacher und Kirchenfürsten.
„Die“ ein Essay Die sanftmütigen Mörder, die Fallensteller im Mittelmeer, die mit ihrer Meinungsmacht auch töten, die Mitfühlenden, Empathischen, die öffentlich-rechtliche Medienindustrie, die Stimmungsmacher, die gehorchende Politikerkaste, die mit dem Paradies locken, die, die Flucht aus der Dritten Welt belohnen, die, die Fachkräfte, Schlüsselkräfte, Missionare der ärmsten Länder locken und bezahlen, die, die nicht an Umvolkung glauben, die Kosmopoliten, für die es kein eigenes Volk gibt, die, die den Exodus vorbereiten, fördern und sich dabei auf ihre Menschlichkeit berufen, die sich auf ihre überlegene Moral stützen, die, die sich insgeheim an der Bevölkerungsexplosion Afrikas empören und aufgeilen, die in postkolonialer Manier den Klimawandel als apokalyptisches Hauptproblem dieser Welt erklären, die, die den Umstieg auf flächendeckende Biolandwirtschaft forcieren wollen, die, die die Lebensmittelproduktion drosseln wollen, die Snobisten, die nicht wissen wollen, dass große Teile dieser Welt am Weizentropf des Nordens hängen, die, die das Überleben ganzer Völker durch billiges Brot erschweren, die, die mögliche Auswege versperren, die Gentechnik ablehnen, die Pflanzenschutz verteufeln, die Seelen-Anthroposophen, die Selbstverliebten, die Wortgläubigen, die das strategische Denken völlig ablehnen, die, die Bildungssysteme ohne Hausverstand verließen, die, denen ihr Status die nötige Zeit und Kraft schenkt, die Geschicke dieser Welt zu beeinflussen, die geistigen Postkolonialisten.


Meine Bilder zeigen düstere visuelle Abgesänge alter europäischer Identität, verstörend, die zur Schaustellung eines geistigen Gemeinwesens, einer gebrochenen Gesellschaft, die kontinuierlich neue Wertmaßstäbe kreieren muss, um zu überleben.

Schräge, politische, medial herbeigezauberte bildende Kunst, spiegelt diesen Zeitgeist, ist ein Frustventil. Zeitgenössische Kunst zeigt das Vakuum des Geschmacks ihrer Konsumenten, die Suche nach Spiritualität ihrer Kunden. Die auserkorenen Künstler dokumentieren das Werteempfinden einzelner Gesellschaftsschichten, sind Spiegel einer Elite, die sich selbst sucht. Die Leere muss überbrückt werden, Kunst heilt Wunden. Gehypte Kunst reflektiert den Geschmack von Macht, in unseren Landen die Sehnsucht der Nachgeborenen, nach Vergebung, Freiheit, nach neuen Ufern. Der Horizont scheint endlos, Kunst degeneriert zur Idee, zum neu Sein müssen, zum originellen Gag, zum eitlen Fetisch wohlhabender Exzentriker, zum Spielball von Geldwäschern. Diese Kunst ist nur mit überdimensionierter, finanzieller Wertbeimessung bedeutsam zu halten. Ideologisierte Kuratoren und ihre Meinungsmacht instrumentalisieren den Markt, entscheiden, was Kunst und Denkmal sein wird. Nur Kunst, die die Seele berührt, sich der Wahrheit stellt, wird zeitlos, kann Zuflucht bieten, Wunden heilen, den unseligen Zeitgeist bannen, Orientierung bieten, Selbstreflexion fördern, für Erdung sorgen, unser zensuriertes Denken wieder freigeben…

Günter Skocek